Wieso wir mit 15.- Franken pro Person die (wirtschaftliche) Katastrophe hätten abwenden können. 13. März 2020

Wieso ich denke, dass dieser ganze Corona-Alarmismus in der Schweiz für CHF 15.- pro Person hätte vermieden werden können. Mit den richtigen, vorausschauenden politischen Entscheidungen!

Schlag auf Schlag werden neue Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verordnet. Begründet wird dies immer damit, dass unser Gesundheitssystem am Anschlag ist und es an allen Ecken und Enden an Ausrüstung, Betten und Personal fehlt.

Ich erinnere mich genau, dass die Wissenschafter schon 2004, nach dem Ausbruch von Sars, gemahnt hatten, dass eine nächste Pandemie sicher wieder kommen wird. Es sei keine Frage von „ob“, sondern von „wann“. Und es könnte noch viel schlimmer kommen als Sars.

Hat man aus der damaligen Pandemie irgend eine Lehre gezogen? Nein! Alle Regierungen tun so, als ob sie „überrascht“ wären, und es zeigt sich, dass überhaupt keine Vorkehrungen für diese Pandemie getroffen worden sind.

Was, wenn die Regierungen damals schon ein Pflichtlager eingeführt hätten für den nächsten Fall? So wie es ein Pflichtlager an Munition gibt, das seit dem 2. Weltkrieg auch (zum Glück) nie mehr gebraucht wurde. Was hätte uns das gekostet, um uns auf diesen Ausbruch vorzubereiten?

Meine grobe Berechnung basiert auf dem jetzigen Coronavirus- Ausbruch, nehmen wir das Beispiel des Kantons Luzern: 50 % der Einwohner des Kantons Luzern (das sind 200’000 Menschen) kriegen das Virus, und 5 % davon müssen innerhalb von 6 Monaten auf die Intensivstation (das sind 10’000 Menschen). Dazu würden wir rund 2000 Beatmungsgeräte und Betten benötigen. Ein Beatmungsgerät kostet rund CHF 2000.- , und ein günstiges Bett CHF 1000.-. Das macht CHF 6 Millionen an Aufwand, der VOR Ausbruch der Pandemie hätte getätigt werden müssen. Schweizweit hätte dies rund 120 Mio gekostet – also CHF 15.- pro Person!

Die leeren Messehallen könnten in Spitäler umgewandelt werden – so würden die ansteckenden Corona-Fälle gut isoliert sein. Und das Personal hätten wir auch von der Armee (dass diese sich nirgends zeigt ist ein anderes Thema, lassen wir das mal). Und wie ist die Situation heute? Das Kantonsspital Luzern hat mit Mühe und Not 12 Betten gefunden, die sie für die Corona-Patienten herrichten können. Kein Wunder, wird jetzt bald alles unter Quarantäne gestellt.

Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen dieses Handelns sind absolut verheerend und wir stehen erst am Anfang. Niemand kann abschätzen, was diese „böse Überraschung“ kosten wird – an Geld, Konkursen und Menschenleben.

Ich hoffe, dass dieses Versagen der Regierungen einmal aufgearbeitet wird und wir für eine nächste Pandemie besser vorbereitet sein werden. Und das gleiche gilt natürlich auch für die globale Erwärmung. Heutige Vorbeugungs-Massnahmen kosten viel weniger als spätere Lebensrettungs-Massnahmen!

Link zu Zentralplus über die Bettenkapazitäten im Kantonsspital Luzern 

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