Ein paar Gedanken zum Klimawandel und zum Coronavirus. 5. März 2020

Hast du schon einmal darüber nachgedacht? Der Klimawandel führt zu steigenden Meeresspiegeln, Aussterben von Tierarten, Ausbreitung von Krankheiten, Flüchtlingsströmen, Wetterextremen, Waldbränden, Kriegen, Verschwinden von Ökosystemen, Schäden in der Landwirtschaft und wirtschaftlichen Billionenschäden, und dazu kommen noch unvorhersehbare Domino-Effekte, die alles noch viel schlimmer machen. Diese Bedrohung ist wissenschaftlich erwiesen und fordert heute schon jeden Tag Menschenleben. Der Klimawandel betrifft vor allem das Leben der jüngeren Generation. Und die armen Länder. Und was passiert? Nichts! Die Politik sagt, dass wir für solche Massnahmen kein Geld haben, die Wirtschaft darf man ja nicht abbremsen, und vielleicht wird alles gar nicht so schlimm, und die Jungen sollen doch aufhören mit diesem Öko-Alarmismus! Und jetzt kommt plötzlich das Cornavirus. Dieses verläuft bei den Jungen harmlos. Es betrifft vor allem das Leben der älteren Generation, und auch das der Reichen. Und was passiert? Flugverbindungen werden eingestellt, Veranstaltungen abgesagt, ganze Städte abgeriegelt, Schulen geschlossen und die ganze Wirtschaft abgewürgt. Notenbanken senken ihre Zinsen und Regierungen machen riesige Gelder frei (die sie nicht haben, oder wie war das?). Einverstanden mit allen Massnahmen und dem Alarmismus rund um den Coronavirus. Doch dann bitte auch für alle anderen Bedrohungen. Auch wenn es vor allem die Jungen und Armen betrifft.

Es gibt Hoffnung, dass das Virus sich im Sommer nicht weiter verbreitet. 28. Feb. 2020

Nachtrag zu meinem gestrigen Post zum Coronavirus und seinem Ausbleiben im Sommerklima: Dieser Link zeigt klar auf, dass hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit (Sommerklima) die Ausbreitung von Viren durch die Tröpfchenübertragung stark erschweren, hingegen Raumtemperatur (in Wohnungen und im öffentlichen Verkehr) und tiefe Luftfeuchtigkeit (Winterklima) die Übertragung unterstützen. Ich denke dies ist der Grund, weshalb wir bisher eine Coronavirus-Epidemie (und die saisonale Grippe) nur in Ländern sehen, die gerade Winter haben, und keine Epidemie in Afrika oder Indien (obwohl eine halbe Million Chinesen in Afrika leben). Das sind insofern gute News, dass berechtigte Hoffnung besteht, dass sich wohl auch das Coronavirus bei uns – sobald die Luftfeuchtigkeit und die Temperaturen wieder zunehmen – kaum mehr weiter verbreiten wird. Die schlechten News: Im Herbst/Winter wird das Virus wieder kommen. Dieser Link ist sehr empfehlenswert für alle, die mehr dazu erfahren möchten:

Link

 

 

Verschwindet der Virus im Sommer von alleine? 27. Feb. 2020

Wenn ich mir die Karte anschaue, in welchen Ländern das Virus sich am schnellsten verbreitet, dann fällt mir auf, dass all diese Länder momentan Winter und kalte Temperaturen haben: Italien, Südkorea, China, Japan und Iran. Gleichzeitig verzeichnen die wärmeren Länder, die zum Teil schon seit Wochen mehrere Fälle haben, keine grosse Zunahme an Fällen, darunter Vietnam, Australien, Thailand, Singapur und Malaysia.

Ich hoffe, dass dies ein Zeichen ist, dass sich das Virus in warmen Temperaturen nicht so stark verbreitet (wie das auch beim verwandten Grippevirus der Fall ist). So würde Hoffnung bestehen, dass sich der Virus auch bei uns in Europa, ab Mai oder Juni, zurückzieht.

So oder so: Was wir hier sehen, ist nur der Anfang von etwas, das die Wissenschaft seit Jahrzehnten vorhergesagt hat. Allzu überrascht sollten wir über so eine Pandemie nicht sein. Und auch nicht in Panik ausbrechen. Auch wenn die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen weit grösser sein werden als 9/11.

Corona im Iran längst ausser Kontrolle – 27. Feb. 2020

Laut Hochrechnungen sind im Iran bereits gegen 20’000 Menschen angesteckt! Es war absehbar, dass das Virus in einem Land mit schwacher Gesundheitsversorgung ausser Kontrolle geraten wird. Nun ist es (noch) nicht in Afrika passiert, sondern im Iran. Die Regierung weigert sich irgendwo eine Quarantäne einzuführen, und die Schliessung der Grenzen hat nicht viel Wirkung: Die Grenzen zu den Nachbarn Iran und Pakistan sowie Afghanistan sind ohnehin so löchrig wie ein Schweizer Käse, und in all diesen Nachbarländern hat man neue Fälle entdeckt – Made in Iran. Wenn das Virus also irgendwo ausser Kontrolle ist, dann sicher im Iran, und das wird uns noch lange beschäftigen.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann – 23. Feb. 2020

Die Frage war nicht ob, sondern wann der Komet auch bei uns einschlägt.

Mehrere Städte im Norden Italiens wurden heute abgeriegelt. Conte kündigte auch die Schließung von Unternehmen und Schulen sowie die Absage von öffentlichen Veranstaltungen an. In Italien wurden bislang 79 Infektionen gemeldet, zwei Menschen sind nach Behördenangaben an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Italien ist das europäische Land mit den weitaus meisten erfassten Infektionsfällen.  Das von der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus besonders betroffene Gebiet liegt um die lombardische Stadt Codogno, 60 km von Mailand entfernt. Von dort wurden 54 Fälle gemeldet, aus der Nachbarregion Venetien 17.

Weshalb wir vor einer Pandemie stehen – 3. Feb. 2020

Wieso wir vor einer Pandemie stehen:
– Wenn China mit aller Härte seit zwei Wochen versucht, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen, so müssten die Fallzahlen jetzt zu sinken beginnen, da die Inkubationszeit der Krankheit bis zu 2 Wochen dauert. Das Gegenteil ist der Fall: Gestern kamen 2500 neue Fälle hinzu, heute sind’s knapp 3000.
– Der Coronavirus ist bereits ansteckend, wenn noch gar keine Symptome sichtbar sind, und auch nach der Heilung scheint er für eine Weile ansteckend zu bleiben. Ebola, Sars und Mers waren viel einfacher zu entdecken.
– Da er nicht so tödlich ist wie Sars oder Mers, sind die Menschen auch weniger vorsichtig und stecken sich eher an
– Während bisher „nur“ rund 360 Tote gezählt wurden, sind gleichzeitig nur 450 Patienten als geheilt aus Krankenhäusern entlassen worden.
– 5 von 10 Millionen Einwohnern der Stadt Wuhan haben die Stadt schon vor dem Beginn der Quarantäne verlassen
– Sars hatte vor 17 Jahren nur 3 Provinzen Chinas erfasst. Heute sind alle Provinzen betroffen. Und seither – im Vergleich zu 2013 – hat sich der innerchinesische Flugverkehr verachtfacht.
– Eine Million Chinesen leben in Afrika. Es reicht, wenn nur einer diesen Virus nach Afrika einschleppt. Pro Tag gibt es immer noch 8 Direktflüge ab China nach Afrika und unzählige weitere Passagiere fliegen via die Golfstaaten. Staaten mit schwacher medizinischer Grundversorgung und fehlenden staatlichen Strukturen für die Bewältigung einer Pandemie werden einen Ausbruch erst recht nicht in den Griff kriegen.
– Eine Impfung ist nicht in Sicht und es dauert im besten Fall rund ein Jahr, bis eine Impfung gefunden, getestet und für Millionen von Menschen zur Verfügung steht.
– Ein Coronavirus kann mit der Zeit aggressiver, oder auch milder werden.

Ich staune, wie viele Experten in der Presse die Gefahren herunterspielen. Das Muster kennen wir von der globalen Erwärmung her: Zuerst wird alles herunterspielt nach dem Motto „es ist nicht so schlimm“, um später einzusehen „es ist leider zu spät!“

Was mir Hoffnung macht: Viren verlieren ihre Kraft spätestens im Sommer, wenn es wärmer wird. Aber auch das ist nicht immer der Fall.

Wir werden sehen. Wie immer: Ich hoffe, ich irre mich!